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PostgreSQL-Datenbanken in OpenOffice.org 2.0 unter Linux

Übersicht

Dieses Dokument beschreibt die notwendigen Schritte um PostgreSQL-Datenbanken in OpenOffice.org 2.0 unter Linux einzubinden. Dazu wird auf die Open Database Connectivity (ODBC) Schnittstelle zurückgegriffen

Hinweis: Dieses Howto richtet sich an Nutzer, die sich bereits mit ODBC-Verbindungen und -Konfiguration auseinandergesetzt haben. Hier werden lediglich die Besonderheiten beleuchtet, die bei dem Einsatz von PostgreSQL von Relevanz sind.

Datenbankanbindung

ODBC Komponenten

Bei Einsatz der Datenkankanbindung werden insgesamt drei verschiedene Produkte von drei verschiedenen Herstellern verwendet. Wie in der Abbildung zu sehen ist, fungiert ODBC als Brücke zwischen PostgreSQL und OpenOffice.org. Dies ermöglicht eine standardisierte Schnittstelle, die beide Seiten beherrschen müssen.

PostgreSQL selbst ist dazu nicht in der Lage. Deshalb muss unixODBC einen Treiber (psqlodbc) laden, der die Kommunikation mit dem Datenbankmanager ermölicht.

Voraussetzungen

Um ODBC-Verbindungen zu etablieren sind neben OpenOffice.org 2.0 und PostgreSQL 8.1.0 folgende Pakete erforderlich:

unixODBC

unixODBC ist für das Management der Datenquellen und der ODBC-Treiber, die von den jeweiligen Datenbankherstellern angeboten werden, verantwortlich.

psqlodbc

Dieser ODBC-Treiber von der PostgreSQL-Webseite stellt die Schnittstelle zwischen der PostgreSQL-Datenbank und dem unixODBC-Manager dar.

Hinweis: Normalerweise sollte jede Linux-Distribution in der Lage sein, mit dem mitgelieferten Paketmanager die Pakete aus dem Repository zu installieren. Falls dies nicht möglich ist, kann es sein, dass Sie die betroffenen Pakete selbständig kompilieren müssen.

Konfigurieren von unixODBC

Zunächst ist der PostgreSQL ODBC-Treiber in die /etc/odbcinst.ini einzutragen, falls dies nicht schon durch die Installation geschehen ist:

[PostgreSQL]
Description = PostgreSQL ODBC Driver
Driver = /opt/lib/libodbcpsql.so
Setup = /opt/lib/libodbcpsqlS.so

Die Pfade sind je nach Ort der Bibliotheken anzupassen.

Als nächstes ist die Datei /etc/odbc.ini für systemweite Datenquellen oder wahlweise die ~/odbc.ini für benutzerspezifische Datenquellen anzupassen.

Es wird davon ausgegangen, dass eine Datenbank (hier im Beispiel pgtest) bereits existiert und auch Tabellen in dieser vorhanden sind.

[pgTestDBSource]
Description = PostgreSQL Test Database
Driver = PostgreSQL
Servername = localhost
Database = pgtest
Port = 5432
ReadOnly = No

Bei Driver ist der Treibername einzutragen, der in der odbcinst.ini als Sektion [PostgreSQL] definiert wurde.

Starten Sie nun den postmaster

Einbinden der Datenbank in OpenOffice.org

Wenn der OpenOffice.org Datenbankbrowser erscheint, werden in der Kategorie Tabellen neben den eigens erstellen Tabellen auch sämtliche Systemtabellen angezeigt.

Sie können nun beginnen Tabellen zu bearbeiten, Abfragen, Formulare oder Berichte zu erstellen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass OpenOffice.org Tabellen ohne Primärschlüssel nicht zum Editieren freigibt. Es ist auch nicht möglich, den Schlüssel in OpenOffice.org nachträglich einzufügen.

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